TTGO T-Display Hanimandl

Das TTGO T-Display Modul sieht auf den ersten Blick wie eine gute Basis für den Hanimandl aus. Ähnlich dem Heltec Wifi Kit 32 ist auch dieses Modul ein ESP32 mit integriertem Display, in dem Fall aber ein TFT mit 240×135.

Die für uns wesentlichen Unterschiede:
– 1.14″ TFT Farbdisplay (240×135 Pixel) statt monochromen 0.96″ OLED (128×64 Pixel)
– Display per SPI statt I2C
– USB-C statt Micro-USB Anschluss
– 24 Pins statt 36 Pins
– 14 GPIOs statt 23 GPIOs

Bei näherer Betrachtung ist das Modul doch nicht so gut geeignet. Aufgrund der höheren Auflösung und der anderen Ansteuerung sind größere Anpassungen im Code notwendig.
Da das Display selbst aber nur unwesentlich größer ist kann nicht mehr Inhalt dargestellt werden. Der Hanimandl-Code basiert auf der monochromen u8g2-Library, so daß die Farb-Fähigkeit keine Rolle spielt.

Die GPIOs sind für den Hanimandl noch ausreichend, es bleibt ein GPIO übrig. Beim Heltec Modul sind insgesamt 9 GPIOs mehr herausgeführt. Vier davon sind Input-Only, können aber bei richtiger Beschaltung für die Taster und Schalter verwendet werden. Auch wenn GPIO 21 und 0 nicht nutzbar sind, bleiben sieben GPIOs mehr übrig.
Bei dem TTGO Modul sind ausserdem die GPIOs 21 und 22 mit externen Pullup-Widerständen beschaltet, was man bei der Nutzung berücksichtigen muss.

Der Testaufbau funktioniert prinzipiell, das Heltec-Modul scheint aber flexibler.

Wieso “Hanimandl”?

Wie kommt der Hanimandl zu seinem Namen? Ursprünglich ohne Namen auf die Welt gekommen, habe ich “ServoHahnMaschine” als erste Bezeichnung gefunden, später hat Clemens G. das Projekt auf “Hanimandl” getauft.

Aber was ist ein Hanimandl?

Hani leitet sich ganz einfach aus dem englischen “Honey” für Honig ab. Und ein “Mandl” ist eine süddeutsche/österreichische Bezeichnung für einen kleinen, schmächtigen Mann. Zusammen haben wir also einen kleinen, fleissigen Helfer für die Honigernte.

Momentan ist das Mandl noch allein, aber Brüder oder Schwestern könnten noch kommen!

Hallo!

Was ist der Hanimandl?

Der Hanimandl ist eine – manche sagen geniale – Hilfe, um das Abfüllen von Honig zu erleichtern und zu beschleunigen.

Ein kleiner Automat steuert den Quetschhahn am Hobbock und dosiert automatisch die gewünschte Menge Honig ins Glas. Der Imker kann derweil das vorherige Glas zuschrauben, oder gebannt auf den Fernseher starren. Der Automat sorgt dafür, dass keine Sauerei entsteht.

Was macht den Hanimandl besonders?

Der Hanimandl gibt sich viel Mühe, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Er prüft und tariert jedes Leergewicht und startet nur, wenn ein passendes Glas erkannt wird. Er passt sich der Konsistenz des Honigs und dem Druck im Abfüllkübel an. Damit der Imker den Überblick nicht verliert, zählt er auch noch die befüllten Gläser.
Natürlich können verschiedene Gläser befüllt werden, und er kommt mit Rapshonig genauso zurecht wie mit Waldhonig. Sogar Glühwein kann er Berichten zufolge sehr präzise abfüllen.

Was ist der Hanimandl nicht?

Der Hanimandl ist keine geeichte Honigwaage. Die Benutzung des Hanimandl entbindet den Imker also nicht von seinen gesetzlichen Verpflichtungen rund um die Vermarktung des Honigs.

Ist der Hanimandl fertig?

Wie jedes anständige Projekt ist der Hanimandl nie fertig. Solange es Ideen zur Erweiterung gibt, werden diese nach Möglichkeit eingebaut. Trotzdem soll das Gerät einfach zu bedienen bleiben.